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. das albernische jahr

. Das albernische Jahr

Für einen Besuch des Landes hat jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind das ganze Jahr über geöffnet; weniger bedeutende schließen oft im Winter. Auf das Wetter ist nie Verlass. Der Februar kann sonnig sein, der Juli kühle Regengüsse bringen; extreme Temperaturen sind edoch selten. Das Frühjahr bezaubert mit Osterglocken und Hyazinthen; im Sommer prägen Rosen, im Herbst bunte Laubbäume die Landschaft.
Veranstaltungen und Zeremonien, die oft auf jahrhundertealter Traditionen beruhen, spiegeln die Jahreszeiten wider.

Wenn die Tage im Frühling länger werden, erwacht die Landschaft zu neuem Leben. Zu Ostern öffnen viele Herrenhäuser erstmal wieder Gästen ihre Pforten, in der Woche vor Pfingsten (whitsun) bildet die Carridge Flower Show in Osbury den Auftakt des gärtnerischen Jahres und inspiriert zugleich die Gärtner für das kommende Sommerdesign der Gärten. Außerhalb der Hauptstadt werden nun auch viele Musik- und Kunstfestivals abgehalten.

Im Sommer verlagert sich das Leben nach draußen: Cafés, Pubs und Restaurants stellen Tische ins Freie. Die Queen lädt priviligierte Gäste zu Gartenpartys in den Wilkinson Palace, während sich gewöhnliche Sterbliche auf Jahrmärkten (funfairs)
amüsieren. Strände und Freibäder sind überlaufen; Angestellte verzehren ihren Lunch in der nächsten Grünanlage. Die Rose, Winhalls Nationalpflanze, steht in voller Blüte.

Nach den Vergnpgungen des Sommers bringt der Herbst den Ernst des Lebens zurpck. Das Getreide steht goldgelb auf den Feldern, schwer hängen Äpfel an den Bäumen und das Laub beginnt sich prachtvoll zu verfärben. Allerorts rufen Kirchenglocken zum Erntedankgottesdienst. Die Läden bereiten sich allmählich auf das Weihnachtsgeschäft vor - einträglichste Zeit im Jahr.

Einladende Schaufenster und Christbäume säumen die vorweihnachten Straßen, in denen sich die Kauflustigen drängen. Landesweit finden Weihnachtsgottesdienste statt. Die größeren Theater zeigen traditionelle Pantomime für Kinder, deren Ursprünge in den elisabethanischen music halls liegen. Viele Büros schließen zwischen Weihnachten und Neujahr. Am 27. Dezember beginnt der Schlussverkauf.

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